2025-04-25 - Stadtbesichtigung von Xiva/Chiwa/Khiva - Teil-1

Eine Stadt mit vielen Namen und noch mehr Gesichtern, die wir heute mit zwei Besichtigungen erforschen wollten. Um 11:00 holte uns unser Guide Sarvarbek, der uns die ganze Reise über begleiten wird, vom Hotel ab und wir machten einen dreieinhalbstündigen Spaziergang durch die Stadt. Und das bei um die 35 Grad und wolkenlosen Himmel.





Die Stadt wurde im 6.Jahrhundert gegründet, wurde bekannt durch seine strategische Bedeutung am Verbindungsweg zwischen Indien und Europa. Noch heute sind die verschiedenen Basare voll mit Waren jeder Art, die von unaufdringlichen Verkäuferinnen präsentiert werden.





Aufgrund seiner guten Lage war der Besitz der Stadt immer etwas Besonderes. Deshalb wurde sie auch oft belagert, zerstört und wieder aufgebaut. Dazu gehörten unter anderem einige Schah’s von Persien, einige russische Zaren, Dschingis Khan und die Sowjetunion.





Nach dieser ersten Kennenlerntour gingen wir zurück ins Hotel und machten Siesta. Um 18:00 traf sich die zwölftköpfige Gruppe mit Guide wieder. Diesmal wollten wir die Stadtbefestigung und die Zitadelle erkunden.





Von der Zitadelle hatte man einen guten Ausblick auf die Stadt und die untergehende Sonne gab ein besonderes Licht.



Kurz vor 20:00 verabschiedete sich auch die Sonne und verschwand hinter einer dichten Wolkenwand.



Wir machten uns nun auf den Weg zu einem Restaurant, dass in einer ehemaligen Koranschule untergebracht ist. Dort bekamen wir mit Teigtaschenvariationen ein typisches usbekisches Essen serviert, dass bereits im Reisepreis inkludiert war und allen gut geschmeckt hat.





Nach dem Essen machten wir uns auf den Heimweg um endlich wieder einmal richtig schlafen zu können. Die letzten 36 Stunden haben wir fast kein Auge zugetan. Aber schließlich sind wir auf Reisen und nicht auf Urlaub.





Hier die Routen unserer beiden heutige Stadttouren durch Chiwa:




 

 

2025-04-25 - vom Flughafen ins Hotel

Schon von Weitem sahen wir beim Verlassen des Flughafengebäudes einen Mann mit dem Schild unseres Reiseveranstalters Diamir. Er sprach zwar weder Deutsch noch Englisch, aber der brachte uns zu seinem 8-sitzigen Auto.

 
Wir mussten noch kurz auf zwei andere Fahrgäste warten, die auch wenig später eintrafen. Dann ging es vom Flughafen Urgench in die 35 Kilometer weit entfernte Kleinstadt Xiva/Chiwa.
 
Auf schönen und fast leeren Straßen konnten wir uns ein erstes Bild von Usbekistan machen. Es ist überall sehr sauber und wir passierten Denkmäler, Einkaufszentren, Plattenbauten und sahen seltsame Fahrzeuge wie O-Bus und Kleinsttransporter.





 
Nach fast einer Stunde Fahrt erreichten wir unser ‚Hotel Annex‘, das malerisch in einer Gasse der Altstadt liegt.


 
An der Rezeption wurden wir schon erwartet und konnten trotz der morgendlichen Stunde, es war kurz vor 09:00, schon unser Zimmer beziehen. Es liegt im Erdgeschoß gleich neben der Rezeption, ist sehr sauber und auch die Größe ist ok. Dazu kommt noch schnelles Internet und eine große Dusche.


 
Wir stellten nur schnell alles ins Zimmer, um dann gleich frühstücken zu gehen. Es gibt zwar keine riesige Auswahl, aber es ist alles da, um gut zu essen.


 
Beim Frühstück lernten wir die ersten Mitglieder unserer Gruppe kennen und besprachen mit ihnen unsere Anreise. Anschließend schliefen wir eine Stunde, da das offizielle Tourprogramm um 11:00 begann.
 
Unsere Fahrt vom Flughafen Urgench ins Hotel Annex in Chiwa:


2025-04-25 Flug von Istanbul nach Urgench

Mit dem Abfluggate in Istanbul, um nach Urgench zu fliegen hatten wir wirklich Glück. Es lag nämlich neben unserem Ankunftsgate aus Wien.
 
Wir brauchten also nicht herumlaufen, sondern nur wenige Meter gehen und schon saßen wir am richten Gate. Nun konnten wir uns bequem über eine Stunde lang ausrasten.
 
Gegen 01.00 begann das Boarding und wir waren wieder vorne mit dabei.
Auch diesmal zahlten wir nicht für unsere Sitze und bekamen jeweils einen Gangsitzplatz in der rechten Sitzreihe, allerdings lagen vier Reihen zwischen uns.



Aber das machte uns auch nichts, denn Edith schlief ohnehin die meiste Zeit und ich schrieb Blog und schaut ein wenig ‚Die Hard‘. Zum Essen gab es Eierspeise, von der Edith nur wenig aß, ich aber komplett verweigerte, da wir vom Abendessen noch ordentlich satt waren.
 
Wie schon der erste Flug, so verlief auch dieser Flug sehr ruhig und angenehm.  Obwohl wir beim Start zwanzig Minuten Verspätung hatten, schafften wir es, um 07:05h fünf Minuten früher als geplant zu landen. Die Stadt Urgench empfing uns mit teilweise bewölktem Himmel, aber angenehm warmer Temperatur.

 
Bei der manuellen Passkontrolle staute es sich zwar, aber nach zehn Minuten hatten wir auch diese Hürde gemeistert.  Wenige Schritte weiter befand sich das Gepäcksband, das bei unserer Ankunft auch gleich unsere Koffer bereitstellte.
 
Wir verließen nun den Flughafen und hofften, dass wir vor dem Gebäude auf unseren Fahrer von unserem Reiseveranstalter Diamir treffen würden.

Unser Flugdaten von Istanbul nach Urgench:


2025-04-24 - Flug von Wien nach Instanbul

Da unser Flug nach Usbekistan erst um 19.50 geplant war, hatten wir einen gemütlichen Tag vor uns.

Wir standen um 7:00h auf und Edith bereitete aus den letzten Eiern und den Ueberresten der letzten Speckpackung ein wunderbares Frühstück.
 
Danach kontrollierten wir nochmals unseren Kofferinhalt und stellten fest, dass wir gestern gut eingepackt hatten und alles ok war.

Gegen 15.45 schnappten wir unsere Koffer, schulterten unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Knapp vor 16.00 standen wir auf dem Bahnsteig und mussten noch sechs Minuten bis zur Ankunft dere Schnellbahn warten. Trotz der beginnenden Stosszeit bekamen wir einen Sitzplatz und waren 45 später auch schon am Flughafen.

Nun stand uns eine lange Wanderung bevor, da wir vom Terminal 1 abflogen. Punkt 17.00 trafen wir bei den noch geschlossenen Check-In-Schaltern von Turkish Airlines ein. Dort standen schon ca. 30 Leute vor uns angestellt. Wir hatten gestern Abend bereits Online eingecheckt und uns die Bordkarten ausgedruckt. Deshalb konnten wir uns bei einem speziellen Schalter anstellen, vor dem nur fünf Reisende warteten.

Um 17.30 öffnete dann der Schalter und zehn Minuten später hatten wir unser Gepäck aufgegeben und bekamen neuerlich Bordkarten ausgedruckt.

Der folgende Securitycheck war in fünf Minuten erledigt und wir auf dem Weg in unsere Lieblingslounge. Diese Lounge im Terminal-1 ist viel größer, bequemer und bietet viel mehr Essensauswahl als die Lounge in Terminal-3.

Außer dem kleinen Fruehstueck hatten wir heute noch nichts gegessen und waren deshalb entsprechend hungrig. Wir kosteten uns durch das Speisenangebot und waren zufrieden damit.

Zuerst holten wir uns eine Huehnerfritattensuppe, die uns aussergewöhnlich gut schmeckte. Weiter ging es mit Curryreis mit Meeresfrüchten, Chilli Con Carne und Hühnerwürstchen. Den Nachspeisenreigen eröffneten wir mit Mohnnudeln, gefolgt von Kokos-, Schoko- und Apfelkuchen und schlossen mit ein paar Schokobananen das Essen endgültig ab.





Mehr als gesättigt gingen wir zur Passkontrolle, die wir in wenigen Minuten passierten und trafen kurz darauf bei unserem Gate ein. Hier mussten wir nicht lange warten bis wir boarden konnten. Unsere Zauberkarte verhalf uns wieder zu einem zeitigen Einstieg und so konnten wir uns in Ruhe unseren Sitzplatz einrichten.

Leider muss man bei Turkish Airline jeden selbstgewählten Sitzplatz bezahlen, was wir aber überhaupt nicht unterstützen wollten. Deshalb mussten wir die vorgeschlagenen Plätze akzeptieren. Wir konnten nicht nebeneinander Gang/Gang sitzen, sondern waren eine Reihe versetzt, was uns auch nicht sonderlich stoerte. Beide hatten dann noch die Annehmlichkeit, das in unseren 3er-Reihen jeweils der Mittelsitz frei blieb, sodass wir uns ungehindert ein wenig ausbreiten konnten.




Mit nur fünf Minuten Verspätung hoben wir um 19:55 ab. Dabei konnten den Start über die Flugzeugkameras aus einer speziellen Perspektive betrachten. 




Nach der Hälfte der Flugzeit bekamen wir das Abendessen serviert. Huhn mit Kartoffelgratin und Schokladecreme. Edith schaffte nicht das ganze Huhn, während ich brav aufaß. Die Schokocreme war uns dann beiden zu viel.

35 Minuten vor der geplanten Zeit landeten wir um 22:40 in Istanbul. Allerdings benötigten wir von der Landebahn bis zu unserer Parkposititon noch weitere 20 Minuten, da das Vorfeld so riesig ist.




Nachdem wir die Maschine verlassen hatten, machten wir uns auf einen langen Weg bis zum nächsten Abfluggate gefasst. Doch wir hatten Glück.

Unsere Flugdaten vom Wien nach Frankfurt: